Namibia 2010

Letzte Änderung am 2021-09-25 von Michael

31.05.2010 – Swakopmund

Der erste Moskitostich hat mich erwischt – und das unter dem Netz. Zum Glück sind sie hier keine Krankheits­überträger. Das Vieh ist hörbar, lässt sich aber nicht erwischen. Susanne kommt auf die glorreiche Idee Autan zu benutzen – danach können wir wieder gut schlafen.

Kurz nach 07:00 Uhr geht es zum Frühstück und anschließend wird Himba beladen. Nach dem Bezahlen werden wir noch als „Postboten“ angestellt. Der Angestellte fragt uns, ob wir nach Swakopmund fahren und Postkarten mitnehmen könnten. Natürlich machen wir das – da das sicherlich öfter passiert, fragen wir uns, ob die auch immer weggeschickt werden.

Unser Weg führt uns heute lange, lange Zeit auf rund 900 bis 1000 Höhenmeter durch das Gebirge, über den Gaub Pass und durch den Kuiseb, ein ausgetrocknetes Flussgebiet. Nachdem wir die letzten Pässe überwunden (manchmal sogar mit Asphalt (vermutlich dort, wo Wasser fließt, damit die Straße nicht weggeschwemmt wird)) und im Abgrund auch ein Bus-Wrack gesehen haben, geht es auf eine endlose Hochebene durch die Namib.

Obwohl im kühlen Auto sitzend, wird einem hier bewusst was Wüste bedeutet. Nichts als Sand, selbst die Straße fügt sich in das Bild ein. Endlose Weite und nichts als Sand, Sand, Sand. Ab und an einige grüne Büsche, wo man sich fragt, wieso hier? Beim Aussteigen weht ein extrem warmer Wind und die Temperaturen klettern auf über 30° (Winter!).

Sand soweit die Blicke reichen

Die Straße ist ganz passabel, sodass wir gut vorankommen. Erst sehr spät merken wir, dass wir uns Meter für Meter dem Meeresspiegel nähern, allerdings extrem langsam. Wir merken den Abstieg nur an der Temperatur. Normalerweise sind ja Temperaturen in der Ebene höher als auf Bergen/Hochebenen. Hier allerdings wird es ganz allmählich immer kälter je näher wir Walwis Bay und dem Meer kommen. In Walvis Bay angekommen, haben wir nur noch 13° in der Anzeige. Von 30° auf 13° – das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

Wir fahren die B2, total im dicken Nebel, weiter Richtung Swakopmund. Rechts und links der Straße eine Unmenge von Kreuzen. Lt. Reiseführer ist das hier wohl für die Einheimischen die Rennstrecke schlechthin. Es geht um den Streckenrekord zwischen Swakopmund und Walvis Bay. Viele konnten den Rekord wohl selbst nicht mehr erleben. In Swakopmund ist das Wetter ebenfalls sehr trübe und es geht auf die Suche nach unserem Hotel, das etwas außerhalb liegt.

Mit kleinen „Verfahrern“ finden wir es bald. Wunderschön direkt am Meer gelegen, haben wir eine kleine Suite, die man auch zur Selbstversorgung nutzen kann. Nach dem Auspacken geht es erst einmal in die Stadt, wo wir uns wegen der Ersatzreifen bei Trails und Tracks (unserer Incomming Agentur) erkundigen wollen.
Dort wird uns außerordentlich freundlich direkt geholfen, obwohl die Vermietung des PKWs nicht über diese Agentur erfolgte (hier zum zweiten Mal die Erwähnung, dass der Service von Europcar in Namibia nicht berauschend ist).

Mit der Adresse von Europcar ausgerüstet fahren wir dorthin, finden aber niemanden. Zurück in der Stadt buchen wir zunächst eine Stadtführung für morgen. Im Internet-Café bin ich zum ersten Mal seit dem 23.05. wieder mit „der Welt verbunden“ und die zwei Top-Nachrichten sind: «Köhler zurückgetreten» – «Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest».
Na, wenn’s nichts Schlimmeres auf der Welt gibt.

Wir rufen von hier aus noch einmal bei Europcar an und haben auch Glück. Eine Angestellte gabelt uns auf und wir fahren zusammen zum Büro. Dort heißt es erst einmal ein Unfallformular auszufüllen, um endlich eine Zusage für einen Ersatzreifen zu bekommen.
Wird morgen ins Hotel geliefert. Der muss extra aus Windhoek hier hertransportiert werden – warum man nicht mit einer lokalen Reifenwerkstatt ein Abkommen vereinbart hat, ist mir unverständlich.

Wenigstens haben wir jetzt das Kapitel „Reifen“ vorerst abgeschlossen. Den Service von Europcar können wir nicht gerade hervorheben, aber die Mitarbeiterin war sehr freundlich und hat uns endlich auch geholfen.

Anschließend gehen wir in den gegenüberliegenden Supermarkt einkaufen. Wir haben beschlossen uns heute selbst zu verköstigen, da unser bisheriger Speiseplan doch sehr, sehr fleischlastig war und wir einmal einen „Salattag“ einschieben wollen.
Und da unsere Suite alles Nötige hat, machen wir es uns für den restlichen späten Nachmittag gemütlich. Es wird bald dunkel, auch wegen des schlechten Wetters. Die Postkarten haben wir immer noch, da wir keinen Postkasten gefunden haben. Hoffentlich klappt es morgen.

Was beim Autofahren sehr gewöhnungsbedürftig war, waren die an den Kreuzungen auf allen Straßen montierten Stopp-Schilder. Hier hieß es immer mit Augenkontakt zu prüfen, ob man fahren kann. Ob so etwas in Frankfurt am Main funktionieren würde?
Hinzu kam noch der Linksverkehr und die unglaublich breiten Straßen, die es irgendwie erschwert haben sich klar zu werden auf welche Seite man jetzt eigentlich nach dem Abbiegen fahren muss.

Nachtrag: Zu Hause Kontoauszug von der Postbank mit Abbuchung 1.500 NAM-Dollar in Skwakopmund, obwohl ich bei zwei Versuchen kein Geld bekommen habe. Erst einmal ein Schreick, aber nach Reklamation bei der Postbank kam eine Woche später eine Korrektur mit der Stornobuchung.
Fragt man sich natürlich: Hat die Bank in Namibia einfach mal versucht abzubuchen nach dem Motto, vielleicht merkt er es nicht? Und wie wäre die Beweislast gewesen, wenn es jetzt nicht so problemlos storniert worden wäre?

  • Fahrtstrecke Rostock Ritz Desert Lodge – Swakopmund 234 Kilometer
  • Fahrtzeit ca. 4,75 Stunden (inkl. Unterbrechungen) bis fast zum Meer nur Schotter (ca. 177 Kilometer Schotter / 57 Kilometer Asphalt)

Links des Tages


01.06.2010 – Stadtführung Swakopmund

Früh im Bett – früh wach. Susanne fragt mich, ob ich gut geschlafen habe – ich antworte „ja“. Wie spät ist es? – 04:00 Uhr – oje. Wir versuchen noch einmal einzuschlafen, was auch gelingt, ist aber eher ein Dämmerschlaf (der Kühlschrank stört jetzt ein wenig beim Einschalten – ganz schön laut).

Irgendwann wird es aber draußen hell und wir stehen auf und gehen zum Frühstücksraum (im Restaurant). Gute Auswahl – die Rühreier sind allerdings nur lauwarm und die „fried“ Tomaten kalt. Aber ist schon okay so. Wir sagen an der Rezeption noch Bescheid wegen unseres Reifens, der heute geliefert werden soll und machen uns auf in die Stadt.

Und, welche Überraschung, die Autos sind alle gewaschen worden – so sauber sah Himba seit der Übernahme nicht mehr aus – allerdings sieht man jetzt auch die Schrammen – und ich weiß beim besten Willen nicht, welche schon da waren und welche neu sind – und vor allem, was es bedeutet, wenn neue dabei sind, wenn wir den Wagen zurückgeben.

In der Stadt angekommen, parken wir auf „unbegrenzten“ Parkraum und es gibt Parkwächter, die auf die Autos aufpassen (haben entsprechende „offizielle“ Weste an). Wir geben unserem „Aufpasser“ 20 Namibia-Dollar und hoffen, dass er auch aufpasst. Danach laufen wir zur Post (wir haben gestern 6 Postkarten geschrieben) kaufen Briefmarken dafür (leider kriegen wir nur einheitliche „Fußball-WM“ Marken und keine schönen Tierbriefmarken) und werfen sowohl unsere eigenen als auch die mitgenommenen Karten aus der Lodge in den entsprechenden Briefkasten, sodass wir unseren Auftrag jetzt als erfüllt ansehen.

Danach geht es zum Museum, dem Treffpunkt für unsere gebuchte Stadtführung mit Frau Flamm-Schneeweiß. Sollte man nicht versäumen – war hochinteressant. Ein Pärchen ist noch dabei und eine Frau (Gina Mayer) fragt sehr gezielt und viel. Sie ist auf Recherche für ein Buch hier. Die Führung ist sehr gut und sehr ausführlich – sehr schön auch das aktuelle Bild mit alten Bildern und Postkarten vergleichen zu können. Auch viel über die Geschichte, den Herero-Aufstand und das heutige Leben als „Ausländer“ in Namibia werden uns vermittelt.

Nach den Erzählungen ist mir eigentlich nicht klar, warum hier noch so vieles „deutsch“ ist. Sie erzählt uns auch von einem Männergesangsverein (immer noch keine Frauen zugelassen!), die allerdings Nachwuchssorgen haben (Durchschnittsalter jenseits der 65).

Swakopmund

Wir laufen durch die Stadt und bekommen ein Bild wie es hier zu Beginn der Besiedlung aussah und was das „in etwa“ bedeutete. Leider bleibt so wenig von dem Erzählten hängen, aber trotz alledem war es sehr interessant. Frau Flamm-Schneeweiß unterrichtet hier Deutsch/Geschichte und erzählt auch, dass es heute schwierig ist, Nicht-Namibier anzustellen, da man immer erst nachweisen muss, dass man keine einheimischen Arbeiter findet.

Auch so schöne Anmerkungen wie: «Hier arrangiert man sich irgendwann mit dem Schlendrian, sonst wird man nicht heimisch» oder «Ich wurde hier auch konservativer als ich es in Deutschland war» und «Die Rechten sind hier gar nicht so rechts – viele haben den Ersten und Zweiten Weltkrieg gar nicht in ihrem Weltbild mit erlebt und können gar nicht verstehen, warum Deutschland „schlecht“ sein sollte».
Nun ja, mit dieser Sichtweise kann man es sich auch recht einfach machen.

Nach der Führung gehen wir Pancake essen und danach fördert Susanne das namibische Bruttosozialprodukt, während ich im Internet-Café sitze und die Nachrichten über die Gründe für Köhlers Rücktritt lese. Na, sind wir mal gespannt, wer da als Kandidat auftaucht.

Nachdem Susanne vom Shoppen zurück ist (schöne Läufer und eine wunderschöne Figur) und wir noch Kabelbinder besorgt haben (siehe 26.05.), geht es zu Antons Autowerkstatt – von unserer Führerin empfohlen, da deutsch sprechend. Wir wollen das Schutzrohr kontrollieren lassen und netterweise machen sie uns das alles schön fest – Kostenlos! – wir geben 50 NAM-Dollar Trinkgeld.

Dann heißt es noch voll tanken für morgen (je 20 NAM-Dollar Trinkgeld bringen die beiden Tankwarte dazu uns richtig nett nach zu winken – war wohl mehr als gewohnt – aber uns tut es nicht weh – und es ist schön, wenn man jemanden mit solchen Kleinigkeiten den Tag erfreuen kann).

Wir beschließen einen zweiten „Diättag“, da die Tage hier doch immer mit reichlich Essen verbunden sind. Unser Reifen ist auf dem Zimmer abgeliefert worden. Seit Mittag ist das Wetter herrlich und wir können direkt vor unserer Suite am Meer unseren Sundowner genießen. Der Tag endet wie üblich wieder früh. Morgen steht wohl unsere anstrengendste Tagestour bevor.


02.06.2010 – Auf dem Weg in den Norden (Ugab Terrassen)

Die erste Nachtruhe ist um 02:00 Uhr vorbei – wir sind beide wach – ich bin so wach, dass ich denke, es ist schon früher Morgen. Der Unterschied zu dem bisherigen nächtlichem Aufwachen – kein trockener Hals hier direkt an der Küste.

Wir schlafen zwar wieder ein, aber es ist mehr ein Ruhen, denn öfter werden wir wach, bis wir kurz vor dem Wecker um 05:50 Uhr aufstehen. Wir packen noch einiges und gehen erst einmal zum Frühstück, danach den Check-out und dann geht es voll gepackt weiter Richtung Norden.

Zunächst auf der Salzstraße an der Küste entlang im Nebel – mal mehr, mal weniger – ehe wir bei Henties Bay wieder Richtung Inland fahren. Und dort erwischt es uns wirklich richtig.

Zunächst noch wohl gelaunt, weil die Straßen hier wesentlich besser sind, kommen wir bald in einen Sandsturm, der schlimmer als dichter Nebel ist. Das Problem hier, man verliert sofort total die Orientierung, da die Straße kaum vom Rand unterscheidbar ist.
Das waren wirklich heftige 10 Kilometer (wir konnten uns nur noch an den Telefonmasten orientieren), danach war der Sturm nicht mehr so stark, sodass man wenigstens einigermaßen das Vorfeld sehen konnte. Nach etwa 30 Kilometer war dann der Spuk vorbei. Hier fing auch wieder ein wenig Vegetation an.

Wir fahren bis Uis (die Straßen sind übrigens wesentlich besser) und vor Uis ging es mit Verkaufsständen an der Straße los. Das ist neu. Das gab es in der Mitte nicht. Die meisten einfach nur Steine im Angebot, andere auch mal Puppen und Kunstgegenstände. In Uis fahren wir zum Tanken.
Und dort war es das einzige Mal, wo Jugendliche wirklich sehr, sehr aufdringlich versucht haben, uns Steine zu verkaufen. Das gab es zwar in Skwakopmund auch, wenn man dort aber „no, thanks“ gesagt hat, war es gut.

Hier allerdings war ich froh, als endlich der Tank voll war und wir weiterfahren konnten. Die Vegetation wurde allmählich richtig grün und beim Abbiegen auf die C39 in der Nähe von Khorixas ging es sogar auf Asphalt weiter. Wir hatten bis hierher mit einer wesentlich längeren Fahrtzeit gerechnet.
Beim Abbiegen in das Ugab-Terrassen Gebiet dann noch einmal rund 20 Kilometer Schotter, bis die Vingerklip Lodge vor uns lag. Von der Straße hat man das übrigens überhaupt nicht gesehen. Sollte jeder, auch wenn man hier nicht übernachtet, einen Abstecher machen.

Eine tolle Anlage und die Landschaft hier atemberaubend – es würde mich nicht wundern, wenn John Wayne um die Ecke käme, gerade vom Monument Valley zurückkehrend. Wir stehen mitten in einem urzeitlichen Fluss (als hier der Ugab noch sein Bett ausbreitete) und die Terrassen, die sich dort gebildet haben, prägen heute diese Landschaft.
Die Anlage fügt sich wunderbar in die Landschaft ein.

Unsere Lodge liegt schön mit Sichtweite zu einer Wasserstelle, wo sich uns auch schon eine Kleinfamilie der Großkudus zeigt. Für unser Abendessen ist heute ein kleiner Aufstieg angesagt, denn die Lodge hat zusätzlich auf dem „Eagles Nest“, eine Terrasse direkt bei der Lodge, eine zusätzliche Essensgelegenheit (mit großer Grillanlage), die nur dann genutzt wird, wenn viele Gäste da sind.

Da heute ein Bus da ist, haben wir das Glück, dies genießen zu können. Nach 20-minütigem Aufstieg (mit Treppen an der steilsten Stelle) genießen wir zunächst einen Sundowner (aus der Musikbox erklingt (instrumental)): «Die kleine Kneipe in unserer Straße von Peter Alexander» – alles ziemlich unwirklich.

Auf dem Kamm ist auch noch eine separate Lodge, die für Hochzeitsgäste (Heavens Gate) gedacht ist. Ist aber zur Zeit nicht belegt. Nach einem guten Abendessen (der erste Impala – schmeckt vorzüglich) geht es an den Abstieg (bei der Wasserstelle können wir Pferde beobachten) und dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.

  • Fahrtstrecke Swakopmund – Vingerklip Lodge 373 Kilometer
  • Fahrtzeit ca. 6,75 Stunden (inkl. Unterbrechungen) (ca. 75 Kilometer Asphalt / 233 Kilometer Schotter / 44 Kilometer Asphalt / 21 Kilometer Schotter)

Links des Tages


03.06.2010 – Ein Tag auf der Vingerklip Lodge

Die erste Nacht, die wir unterm Moskitonetz durchschlafen und erst in der Frühe, gegen 05:30 Uhr, wach werden, wobei man hinzufügen muss, dass wir bereits um 20:30 Uhr schon wieder tief geschlafen haben.

Wir machen uns auf zum Frühstück, wo es schon laut hergeht mit der deutschen Reisegruppe, nette Leute, die wir gestern Abend beim Sundowner kennengelernt haben, aber uns wäre das zu anstrengend. Wie wir, sind sie gestern mit dem Bus aus Swakopmund gekommen und fahren heute schon wieder direkt nach dem Frühstück weiter.

Nach dem Frühstück geht es auf zu unserer Wanderung zur Vingerklip. Wir nehmen den langen Weg und umrunden Eagles Nest. Wir sehen in der Ferne eine Familie Kudus, kommen aber nicht so nahe heran, wie wir das wünschen. Vermutlich machen wir Europäer auch so viel Krach, dass wir schon meilenweit zu hören sind.

Nach rund 2 Stunden kommen wir zur Vingerklip, deren Aufstieg gar nicht so hoch ist, wie es von Weitem aussah. Sieht wirklich beeindruckend aus, so mitten in der Landschaft. Und wenn man von dort sieht, dass die komplette Ebene hier einmal unter Wasser (bis zu 100 Meter) stand (lang, lang ist’s her) und diese Terrassen sieht, dann kommt man sich ganz klein vor. Die Aussicht ist grandios.

Spaziergang zur Vingerklip im Ugap-Tal mit seinen Tafelbergen (Ugab-Terrassen)

Auf unserem Rückweg nehmen wir den direkten Weg zur Lodge und machen uns einen gemütlichen Nachmittag am Pool, wo wir von vielen hübschen Vögeln begutachtet werden (die wir natürlich alle nicht bestimmen können).
Wir können noch eine weitere Wasserstelle in der Ferne ausmachen und sehen dort Kudus und Paviane. Mit dem Fernglas gut zu besichtigen ist es für Fotos zu weit. Wir machen einige Fotos mit 4-fach-Digitalzoom. Die Aufnahmen sind ganz passabel, aber natürlich nicht druck- und vergrößerbar.

Ein kurzer Abstecher in den Pool (saukalt bei den heißen Außentemperaturen) – dann ein Nachmittagskaffee. Am späten Nachmittag zum Sundowner in einer offenen Hütte in der Lodge. Beim Abendessen eine himmlische Ruhe. Nur ein Schweizer Paar übernachtet neben uns noch hier (daher ist auch Eagles Nest heute dicht).
Die Essensportionen sind zu gewaltig. Bei Susanne sieht man noch nicht einmal, dass überhaupt was weg ist, ich esse nur das wirklich köstliche Elenantilopen-Steak. Das zarteste Fleisch, das ich jemals gegessen habe. Absolut empfehlenswert.

Und heute wird es richtig spät, denn nach dem Essen kommen wir mit den Schweizern ins Gespräch und unterhalten uns sicherlich bis 23:00 Uhr. Die Angestellten schauen schon ganz verzweifelt, ob wir uns nicht endlich mal in unsere Hütten begeben, was wir schließlich auch tun.

Links des Tages


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